/fanfare · Beobachtungen
Cyberschäden kann man versichern. Vertrauen nicht.
Juli 2026
Kurzfassung
289 Milliarden Euro Schaden, 87 Prozent der Unternehmen betroffen. Was nach dem Angriff übrig bleibt, entscheidet die Marke — nicht die IT.
Volltext
Der Schaden durch Cyberangriffe, Spionage und Sabotage hat laut Bitkom einen Rekord erreicht: 289,2 Milliarden Euro pro Jahr (2026), rund acht Prozent mehr als im Vorjahr, 87 Prozent der Unternehmen waren betroffen. Und 59 Prozent sehen ihre Existenz bedroht, nur jedes zweite hält sich für vorbereitet. Über die Abwehr reden viele, über den Tag danach kaum jemand. Dabei entscheidet sich dort, was wirklich teuer wird. Server lassen sich wiederherstellen, Daten neu absichern. Aber das Gespräch mit dem Kunden, dessen Daten abgeflossen sind, kauft keine Versicherung zurück. Was an diesem Tag trägt, ist nichts Technisches — es ist die Marke. Wem man vorher Haltung und Substanz zugetraut hat, dem verzeiht man den Vorfall als Episode. Wer dieses Guthaben nicht hat, erlebt einen Bruch. Krisenkommunikation ist kein Plan in der Schublade, sondern Vertrauen, das man sich über Jahre verdient. MARKENRITTER® schmieden Identitäten, die stehen, auch wenn die Mauern fallen.
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